Mit Randensaft gedopte Athleten in der M50

Es ist gelüftet, das Geheimnis vom Randensaft:

Täglich ein halber Liter Rote-Beete-Saft (in der Schweiz Randensaft genannt) steigert die Leistung in Ausdauersportarten. Das zeigte sich in einer kleinen placebokontrollierten Studie, die jetzt im Journal of Applied Physiology (2009; doi: 10.1152/japplphysiol.00722.2009) publiziert wurde.  Eine ausgezeichnete Zusammenfassung der Studie erschien soeben auf http://www.aerzteblatt.de (klick auf diesen Link). Und auch der K-Tipp berichtete im März bereits darüber.

An der Studie beteiligten sich acht Männer im Alter von 19 bis 38 Jahren, welche über sechs Tage täglich einen halben Liter Rote Beete-Saft tranken. An den letzten drei Tagen wurden mit den Männern Belastungstests auf dem Fahrradergometer durchgeführt. Wie die Gruppe um Andrew Jones von der Universität in Exeter/England berichtet, erhöhte der Rote-Beete-Saft die Ausdauer der Teilnehmer beim Fahrradfahren. Sie hielten durchschnittlich 11,25 Minuten durch, 92 Sekunden länger als in einer zweiten Studienphase, in welcher die Teilnehmer die gleiche Menge Johannisbeersaft getrunken hatten. Auf die Gesamtstrecke bezogen ergebe sich daraus eine Vorsprung von zirka 2 Prozent, was auf sportlichen Wettbewerben über Sieg oder hintere Plätze entscheiden könnte.

Die Resultate zeigen, dass die Sauerstoffextraktion im Muskelgewebe nach dem Trinken des Rote Beete-Safts deutlich vermindert war. Lungenfunktionstests ergaben, dass die Teilnehmer für die gleiche Leistung 19 Prozent weniger Sauerstoff verbrauchten!!

Wer wissen will, ob das hinhaut, soll sich am kommenden Sonntag in Zürich das Verhalten und die Leistung der Athleten Sandro Angelastri und Gilbert Fisch etwas genauer anschauen. Aufgrund des bereits lange andauernden und exzessiven Randensaft-Konsums ist anzunehmen, dass beide im Wasser durch eine stark gerötete Zunge zu erkennen und eine 10er Atmung zu erkennen sind. Und spätestens auf dem Velo werden sie Blut schwitzen. Wie es mit der Leistung aussieht, wissen wir dann spätestens am gleichen Tag gegen 16 Uhr nachmittags, wenn sie als rostroter Ironnonno und blutroter Ironshark einlaufen. Immerhin ist jetzt schon klar, dass Sandro in St. Pölten bereits randengedopt startete und Gilbert diesbezüglich ein grosses Defizit hatte, das er inzwischen aber bereits aufgeholt hat, wie dieses Aufnahme von seinem letzten Arztbesuch beweist. Bleibt noch die Frage, ob Georges etwas von diesen bislang geheimen Dopingaktivitäten weiss. Da sein Dress bereits rot ist, dürfte es schwierig sein, Spuren zu entdecken. Aber die Resultate werden es zeigen.

Ich kaufe mir jetzt einen Karton Randensaft. Das ist schon mal klar. Bio-Qualität natürlich.

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patrickutz

don't fear your inner weak. face it.

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