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Die Wahrheit über Ernährung auf der Langdistanz

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Die Wahrheit zum Thema Ernährung auf der Langdistanz kann man in einer einfachen Formel festhalten:

((a*b)*s)/z1= m

“a” steht für die Zahl der Meinungen und “b” für die Zahl der Erfahrungen hinter diesen Meinungen. Diese beiden Werte werden multipliziert und die Summe dann “s” geschüttelt. Danach wird nach dem Zufallsprinzip genau eine “z1” dieser möglichen Lösungen gezogen. Vermutlich könnte man das mit Symbolen der Wahrscheinlichkeitsrechnung noch etwas mathematischer darstellen.

Zweite Möglichkeit, um eine weitere – vielleicht endgültige Lösung – zu finden ist das Internet. Googelt man “Nutrition” und “Longdistance” erscheint unter anderem das Video dieses amerikanischen Mediums, das früher ein Model war und sich vegetarisch ernährt. Spannende finde ich die die Aussagen im letzten Drittel dieser 2 1/2 Minuten … Enjoy 😉

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Stopfen bis die Därme brechen

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Trotz meiner abenteuerlichen Erfahrungen in Rappi – besuch der Toilette unterwegs – habe ich mir etwas spät erst Gedanken gemacht zur Ernährung in Zofingen. Zeit für Experimente bleibt nicht mehr. Hier nun die Überlegungen. Mein Coach und ich gehen davon aus, dass ich rund 400 kcal pro Stunde reinschaufeln kann. Vielmehr wird der Körper nicht aufnehmen können. Profis wie Ronnie Schildknecht haben ihren Körper soweit gebracht, dass sie gute 80g Kohlehydrate pro Stunde zu sich nehmen können. Da ich mit den Pensionierten eine Stunde vor Streckenschliessung einlaufen werde (+/- 10 Stunden), sollte ich im Idealfall 4’000 kcal reinschaufeln.

Seit anfangs Februar (Start der Vorbereitungen für Rappi IM 70.3) nehme ich die Produkte von Winforce zu mir. Der Grund ist zweierlei: Erstens, ich stehe innovative Produkte von Idealisten und zweitens, das Zeugs ist wirklich sehr, sehr gut. Bei Aufnahme eines Bidons Flüssigkeit (Carbo Basic Plus) kriege ich rund 57g Kohlehydrate (230 kcal) und beim Verzehr eines Gels (Ultra Energy Complex) sind es rund 12g (124 kcal). Die Schwierigkeit ist, dass ich auf dem zweiten Lauf nicht mit einer Batterie Flaschen laufen kann. Ich werde also einiges an Gels essen. Den Wert kann ich aber hochtreiben, wenn ich nebst zwei Gels auch noch Cola trinke (je dl sind das 45 kcal bzw. 11 g Kohlehydrate bzw. sehr kurzkettige Zucker).

Also, im Gegensatz zu vielen anderen pumpe ich vor dem Rennen meinen Körper nicht mit Kohlehydraten voll. Ich esse normal, tendenziell etwas mehr Kohlehydrate – in allen Varianten – und am Vorabend einen Teller Pasta. Ich will meinen Körper vor dem Rennen nicht zusätzlich stressen.

FRÜHSTÜCK:

  • Normales Frühstück, inklusive Porridge und wenig Randensaft 😉

ANFAHRT NACH ZOFINGEN:

  • 1 Bidon Carbo Basic Plus CBP
  • Thermoskanne warmer Grüntee

VOR DEM RENNEN:

  • 1 Bidon CBP (-1 h)
  • 1 Gel UEC (-30 min.)
  • 1/4 bis 1/2 Bidon CBP (-10 min.)

LAUFSTRECKE 1 (10 km):

  • 1 Gel UEC (nach Runde 1)

RADSTRECKE (150 km):

  • 1 Bidon CBP pro Stunde (Idealfall)
  • 1 Gel UEC pro Stunde (Idealfall)
  • bei wärmeren Temperaturen oder nach Gefühl, CBP strecken durch Wasser
  • 1 Gel UEC vor dem Lauf

LAUFSTRECKE 2 (30km):

  • 1/2 Bidon CBP in Wechselzone
  • 1 Gel UEC alle 30 – 40 Minuten
  • kombiniert mit Wasser oder wohl eher Cola (1-2x Wasser, immer Cola

Generell gilt: bei heissen Temperaturen mehr Wasser, weniger Cola

NACH DEM RENNEN:

  • einen grossen Shake Power Pro (Lambo), in der Hoffnung, die Erholung komme schneller

In der Summe ergibt das vermutlich etwa 6 bis 6 1/2 Bidon CBP und 16+ Gels UEC sowie den Shaker mit dem Lambo. Mal schauen, wie ich das organisiere. Aber ganz so schnell wie der Kollege aus Japan schaff ich es eben doch nicht.

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Mit Randensaft gedopte Athleten in der M50

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Es ist gelüftet, das Geheimnis vom Randensaft:

Täglich ein halber Liter Rote-Beete-Saft (in der Schweiz Randensaft genannt) steigert die Leistung in Ausdauersportarten. Das zeigte sich in einer kleinen placebokontrollierten Studie, die jetzt im Journal of Applied Physiology (2009; doi: 10.1152/japplphysiol.00722.2009) publiziert wurde.  Eine ausgezeichnete Zusammenfassung der Studie erschien soeben auf http://www.aerzteblatt.de (klick auf diesen Link). Und auch der K-Tipp berichtete im März bereits darüber.

An der Studie beteiligten sich acht Männer im Alter von 19 bis 38 Jahren, welche über sechs Tage täglich einen halben Liter Rote Beete-Saft tranken. An den letzten drei Tagen wurden mit den Männern Belastungstests auf dem Fahrradergometer durchgeführt. Wie die Gruppe um Andrew Jones von der Universität in Exeter/England berichtet, erhöhte der Rote-Beete-Saft die Ausdauer der Teilnehmer beim Fahrradfahren. Sie hielten durchschnittlich 11,25 Minuten durch, 92 Sekunden länger als in einer zweiten Studienphase, in welcher die Teilnehmer die gleiche Menge Johannisbeersaft getrunken hatten. Auf die Gesamtstrecke bezogen ergebe sich daraus eine Vorsprung von zirka 2 Prozent, was auf sportlichen Wettbewerben über Sieg oder hintere Plätze entscheiden könnte.

Die Resultate zeigen, dass die Sauerstoffextraktion im Muskelgewebe nach dem Trinken des Rote Beete-Safts deutlich vermindert war. Lungenfunktionstests ergaben, dass die Teilnehmer für die gleiche Leistung 19 Prozent weniger Sauerstoff verbrauchten!!

Wer wissen will, ob das hinhaut, soll sich am kommenden Sonntag in Zürich das Verhalten und die Leistung der Athleten Sandro Angelastri und Gilbert Fisch etwas genauer anschauen. Aufgrund des bereits lange andauernden und exzessiven Randensaft-Konsums ist anzunehmen, dass beide im Wasser durch eine stark gerötete Zunge zu erkennen und eine 10er Atmung zu erkennen sind. Und spätestens auf dem Velo werden sie Blut schwitzen. Wie es mit der Leistung aussieht, wissen wir dann spätestens am gleichen Tag gegen 16 Uhr nachmittags, wenn sie als rostroter Ironnonno und blutroter Ironshark einlaufen. Immerhin ist jetzt schon klar, dass Sandro in St. Pölten bereits randengedopt startete und Gilbert diesbezüglich ein grosses Defizit hatte, das er inzwischen aber bereits aufgeholt hat, wie dieses Aufnahme von seinem letzten Arztbesuch beweist. Bleibt noch die Frage, ob Georges etwas von diesen bislang geheimen Dopingaktivitäten weiss. Da sein Dress bereits rot ist, dürfte es schwierig sein, Spuren zu entdecken. Aber die Resultate werden es zeigen.

Ich kaufe mir jetzt einen Karton Randensaft. Das ist schon mal klar. Bio-Qualität natürlich.