One week after DNF

Genau eine Woche nach dem DNF in Zofingen die Analyse.

Die Vorbereitung auf Zofingen war mit Sicherheit suboptimal. Die fehlenden Steigungen auf dem Rad und zu Fuss vor allem in der wichtigen Zeit im Juni, Juli und August machten sich bemerkbar. Ich würde aber nicht sagen, dass ich deswegen überzockt hätte. Die erste Radrunde verlief trotz schneller 1:30 immer noch locker genug. Was mein Garmin übrigens auch bestätigt hat. Hingegen kam am Montag dann der vermutete Virus, der mich die ganze Woche intensiv beschäftigte und zeitweise flach legte. Und auch heute auf dem wunderschönen Longrun im Sihltal (danke Oli) brach er zum Schluss so richtig durch. Alles abhaken unter: “Kopf stimmte. Körper flach.” Die Multisport-Saison wäre damit abgehakt. Und sofern ich mein Knie gut hinkriege, werde ich die verbleibende Saison noch mit Läufen in Luzern, Tenero und eventuell Zürich abschliessen.

Und dann habe ich diese Woche noch einige wichtige Baustellen in Angriff genommen. Der Besuch beim Chiropraktor zeigte nun endlich auf, weshalb mein Rücken eine Schwachstelle ist. Wir therapieren dies nun step by step und sind zuversichtlich. Auch meine Verhärtung in der linken Wade (übergrosser Trigger Point) wird behandelt, was diese Woche zu Schreiattacken auf dem Behandlungstisch geführt hat. Regelmässige Massagen kommen nun mit Sicherheit auch auf den “Trainingsplan”. Dann habe ich mit einem Profi an der Sitzposition gearbeitet, so dass mein Rücken mehr und gezielter entlastet wird. Und zum Schluss wurde der Kraftkeller aufgefrischt, so dass ich in Zukunft auch im kühlen Herbst, abends bei Nässe oder Dunkelheit noch meine Einheiten absolvieren kann. Die nächste Saison ruft. Die Ziele sind zwar noch nicht gesetzt, aber im Kopf stimmt die Richtung 😉 Und dann gibt’s noch eine weitere Konsequenz. In der Prioritätenliste werden Blog und Facebook weit nach unten rutschen. Diese Zeit gehört der Familie und dem Sport.

Ich wünsche Euch allen einen guten Saison-Endspurt. Und all jenen, die nach Vegas oder Kona reisen einen klaren Kopf, positive Energie und starke Beine. Aber denkt daran, für uns Hobbysportler gilt immer noch: it’s just sport. Dazu gibt übrigens im neuen TRITIME einen sehr guten Artikel über Christan Clerici, den österreichischen Moderator und Ironman.

Und dann noch dies. Kaum bin ich bei der Sitzpositions-Arbeit auf dem Bock gesessen, sagte der hinter mir: “In Deinen Beinen ist ja richtig was gegangen. Was sich in zwei Jahren Training alles verändern kann.” Schaut mal wieder in Eure alten Garmin/Pola/Suunto-Protokolle und vergleicht die Hausstrecken über die letzten zwei Jahre miteinander.  Das ist meine ganz persönliche Motivation für die nächsten Wochen und Monate.

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patrickutz

don't fear your inner weak. face it.

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