Scotty, beam me up – Jungfernfahrt mit meinem Scott Plasma Premium

Am Donnerstagmorgen erhielt ich eine E-Mail mit den Bilder meines montierten Plasma. Die Jungs von Lerch hatten das Ding am Mitwochabend um 10 Uhr noch fertig montiert. Am Donnerstagabend holte ich es dann ab und konnte mich bereits auf der Rolle an das neue Rad gewöhnen. Am Samstag dann nochmals eine Stunde Einstellungen bei Lerch (Sattel nach vorne und etwas runter, Lenkeraufsatz mit Spacern anheben, Pads nach hinten, Rohre leicht nach innen drehen) und dann ging es nach dem Mittag los.

Bisher fuhr ich zwar einen tollen Rahmen (Cannondale Slice HiMod) jedoch “nur” 105er Komponenten. Das Schalten auf dem Rad fühlt sich unglaublich knackig an. Die SRAM-Red Shifter klicken und knacken wie ein Maschinengewehr und die Schaltvorgänge erfolgen ohne Verzögerung. Jeder Schaltvorgang wird akustisch über den Rahmen verstärkt. Das Ding ist richtig steiff und der Vortrieb ist unmittelbar. Unglaublich wie es den Fahrer vorwärts treibt. Der Austausch mit Teamkollegen bestätigt dies.

Nachdem ich Zürich hinter mir hatte, konzentrierte ich mich auf runde Tritte im mittleren bis tieferen Kadenzbereich und fand nach wenigen Kilometern eine gute Sitzposition. Die Fahrt dem See entlang fühlte sich an, als ob ich vor der PS3 sitzen würde und auf dem virtuellen Rundkurs einen nach dem anderen Fahrer hinter mir lasse. Den Puls im Blickfeld, bemühte ich mich, unter der Schwelle, idealerweise unter 150 zu bleiben. Kurz vor Rappi dann ein Schlag in der Strasse und der Lenkeraufsatz rutschte leicht runter. Obwohl ich die Schrauben wirklich satt angezogen hatte, ging der Schlag direkt durch den steiffen Rahmen hindurch hoch und trat an meinem Unterarm aus. Schnell korrigiert, gings auf derselben Seeseite wieder hoch nach Hause. Ein Blick auf die Uhr ergab: 70km in etwas mehr als 2 Stunden bei moderater Fahrt.

Zur Ausstattung: Komplett SRAM Red Carbon Teile, hinten eine eingebaute Shimano Bremse, TT-Kettenblätter, der neue Pofile Prosvet Lenker mit Profile Cobra Armauflagen aus Carbon, Zipp Tubular Felgen (vorne 808 und hinten 1080) mit Zipp Schnellspannern sowie Speeplay Pedalen aus Titanium. Damit wiegt das Rad zurzeit 8kg. Ergänzt wird es noch mit dem Speedfil System, dem X-Lab Turbo Wing und ovalen Rotor TT-Kettenblättern. Zudem ist ein intensiver Fitting-Termin eingeplant, damit wir aus der Position das Maximum rausholen.

Vielleicht ist diese überraschende Leistung meinem intensiven Radtraining im Winter zuzuschreiben? 😉 Oder auch, weil es die erste Ausfahrt draussen war? Wie dem auch sei, das Plasma hat seinen Beitrag mit Sicherheit geleistet. Punkto Vortrieb – auch bergauf – vor allem aber bezüglich Motivation. Es ist schon toll, wenn man als Agegroup-Rookie so ein Rad fahren darf. Aber auch eine Verpflichtung. Schliesslich möchte ich auf der Rennstrecke ja nicht zum radfahrenden Running Gag werden 😉

Und hier die gewünschten Photos, Sven 😉

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patrickutz

don't fear your inner weak. face it.

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