Silvesterlauf 2010

Auch dieses Jahr habe ich wieder teilgenommen. Aber ganz ehrlich gesagt bin ich mit einem mulmigen Gefühl nach Zürich gefahren. Ich hatte nach Luzern so etwas wie eine Hirnblockade und dann kam hinzu, dass einige Kollegen auch noch vor Ort waren und bereits im Vorfeld ein intensiver Zeitenvergleich (Synonym für …-Längenvergleich unter Triathleten). Und mein Coach wollte zurecht, dass ich für den Silvesterlauf keinen Trainingstag opfere. Also waren die ganze Woche und insbesondere normale (harte) Einheiten eingeplant.

In Zürich angekommen gabs eigentlich nur eins. Locker an den Start, laufen was geht und glücklich finishen. Und genau so habe ich das gemacht. Das Lächeln hielt fast die ganze Strecke hinweg und locker fühlten sich die Runden 1 bis und mit 2 1/2 an. Danach wurde es etwas zäher, für einen soliden Sprint reicht die Energie dann bestens. Und … ja ich war knapp eine Minute schneller als letztes Jahr. Und letztes Jahr hatte ich meinen ersten Lauf von 2008 um 6 Minuten unterboten.

Spannend finde ich:

  • Der Lauf fühlte sich wirklich locker an und ich hätte jederzeit noch Reserven mobilisieren können
  • Die runden lief ich extrem konstant und gleichmässig in den Geraden, den Steigungen und in der langen Abfahrt zur Bahnhofstrasse
  • Anders als gefühlt, lag mein Puls bei 175 im Schnitt und mit einem Peak von 186 im Zieleinlauf war ich dem Maximalpuls verdächtig nahe
  • Vor allem auf der schnellen Gerade der Limmat entlang lief ich lockerer, runder und schneller ebenso verhielt es sich in den Steigungen
  • Es wäre definitiv noch mehr drin gelegen, aber das spare ich mir für 2011 auf

Ein interessantes Zahlenspiel bringt einige dieser Eindrücke bzw. Erfahrungen auf den Punkt:

Im Jahr 2008 lief ich folgende Rundenzeiten: 8.57, 9.15, 9.34, 10.11. Ich wurde also von Runde zu Runde langsamer. Und genau so fühlte sich das damals auch an. Am Schluss lieft ich sehr “holzig” und brachte den Speed nicht mehr vorwärts. Dieses Jahr war es anders. Die Zeiten waren mit 9.09, 9.09, 9.09 und 9.39 sehr konstant (fast beängstigend, oder?) und das Gefühl: viel, viel besser.

Hier noch der Zieleinlauf-Clip. Ich laufe rechts aussen ein und bücke mich dann kurz nach der Ziellinie um meine Schuhe zu binden.

Ein toller Saisonausklang und jetzt wird auf 2011 fokussiert.

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patrickutz

don't fear your inner weak. face it.

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