Es geht mir gut. Sehr gut.

“Du wirst eine Woche lang nicht Treppen steigen können. Nur rückwärts.” war eine der vielen Aussagen, die ich im Vorfeld des Rennens gehört habe. Und ehrlich gesagt, hatte ich das am Sonntagabend dann auch befürchtet.

Natürlich hatte ich schwere Beine und Schmerzen. Aber erstaunlicherweise hielt sich das extrem in Grenzen. Was sind die Gründe dafür? Ich habe einige Antworten dazu. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Wechsel in die zweite Laufstrecke und der extrem harten zweiten Laufstrecke im komplett ermüdeten Zustand.

  1. Gute Vorbereitung
    Dank der hervorragenden Vorbereitung, den vielen Doppel-Koppelläufen in starken Steigungen und den Radeinheiten in den Steigungen, war mein Körper darauf vorbereitet, was auf ihn zukommt. Einzig die Umstellung nach derart langen und harten Radeinheiten konnte ich nicht wirklich intensiv trainieren. Ich hatte zwar einige sehr lange Radeinheiten, bin diese aber nie derart schnell und hart gefahren wie im Rennen. Die darauf folgenden Koppelläufe habe ich also immer deutlich frischer in Angriff genommen.
  2. Der Dreh mit den zwei Schuhen
    Ronnies Idee mit den zwei Schuhe hat sich voll ausbezahlt. Da waren Jungs in ultraleichten Schühlein unterwegs. Und die wenigsten hatte eine derart starke Bein-, Rumpf- und Rückenmuskulatur um diese enormen Schläge aufzufangen. Die gingen voll durch den Körper. Mein Saucony Guide 2 ist mein Longrun Schuh mit extrem guter Führung (Stabi) und ausgezeichneter Dämpfung.
  3. Winforce Lambo Pro
    Nach solchen muskulären Belastungen immer Proteine reinschaufeln. Es ist bewiesen, dass wir Proteine abbauen unter solchen Belastungen. Und diese müssen wir wieder aufbauen. Das Hilft enorm bei der Erholung. Das habe ich nach jedem Training gemacht und natürlich auch nach jedem Wettkampf. Kleiner Geheimtipp für ganz Verrückte: Lambo Pro. Das hat Remo Gugolz für die echt harten Jungs wie Dario Cologna entwickelt.
  4. Arnica
    Diese Geheimwaffe hat mir meine Frau “eingeflösst”. Alle 15 Minuten musste ich wieder Globuli einnehmen. Immer und immer wieder. Mehr über Arnica gibts hier und auf Wikipedia.
  5. Hormone und andere Säfte
    Und last but not least war mein Körper geflutet mit Säften die Kräfte frei setzen. Die letzten Tage hatte ich den Eindruck, dass mich nicht, rein gar nichts, unter Druck setzen könnte. Es ist schon so. Wenn Du sowas finisht hast, dann gehört Dir – wenigstens für einige Tage – die ganze Welt. Der Nachteil war, dass ich in der ersten Nacht wirklich kaum geschlafen habe. Sämtliche Systeme liefen auf 100% oder höher. Ein Problem das ich sonst gar nicht kenne. Denn ich schlafe in der Regel wie ein Murmeltier. Ab und zu schon am Tisch. Auch wenn Gäste zu Besuch sind.

Ein Wehwehchen bleibt: Ein Muskel der vom Gesäss hinten den Oberschenkel runter geht schmerzt. Ich hatte den Schmerz schon früher ab und zu, wenn ich die harten Einheiten auf der Rolle absolviert habe und dabei die grosse Belastung mit nach hinten bzw. oben gezogen habe (runder Tritt). Werde mal einen guten Physiotherapeuten oder so aufsuchen. Besser jetzt als zu spät.

Und jetzt? Jetzt würde ich eigentlich gerne wieder aufs Rad steigen. Diesen Punkt und die ersten Ideen für die nächsten Ziele werde ich morgen bei Kaffee und Kuchen mit meinem Coach diskutieren. Mal schauen was dabei rauskommt 😉

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patrickutz

don't fear your inner weak. face it.

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