Familienferien einmal anders

Die Zeit läuft. Fleissig mache ich meine Trainings. Habe kaum eins weggelassen, oft auch spät abends noch auf der Rolle meine Training absolviert. Die Umfänge steigen an. Die Intensität auch. Und manchmal frage ich mich, ob ich das nach dem 6.6. überhaupt weitermachen will. Es sind nun rund 13 Stunden, die ich jede Woche in mein Training investiere. Ohne Theraband und tägliches Rumpftraining. Wettkämpfe lasse ich konsequent weg, damit ich jede Trainingswoche voll nutzen kann.

Und jetzt gehts in die Ferien. In der heissen Phase. Und was macht der ambitionierte Familien-Vater-Hobby-Sportler? Richtig, er sucht sich die Plätzchen aus, an denen er Sport machen kann. Eigentlich wollte ich mein Bike gleich im Flieger mitnehmen und dann einen VW Bus mieten, damit ich den Radkoffer transportieren kann … Und dann dachte ich, das kann doch nicht Dein ernst sein … Aber es kam noch viel schlimmer …
In der ersten Woche leben wir in einer Appartement Anlage mit 25m Indoor-Pool, einem Fitnesscenter mit Spinningbikes, Ergometer und Laufbändern, bei denen man die Steigung einstellen kann. Und ganz schlimm ist, dass ich das auch noch alles im Detail telefonisch abgeklärt habe. Genauso am zweiten Ort. Dort gibt es mitten in Lissabon 300m vom Hotel entfernt ein hochmodernes Fitnesscenter mit entsprechender Infrastruktur und 400m in die andere Richtung ein 50m Wettkampfbecken sowie eine komplette Leichtathletik Sportanlage.

Die Konsequenz daraus wird nun so aussehen: Während die Familie sich noch im Tiefschlaf befindet oder sich am Pool vergnügt, werde ich mein Programm abspulen. Vermutlich meist früh morgens. Die Fitnesscenter öffnen um 7 Uhr. Vielleicht kann ich ja meine Familie auch überreden, aktive Familienferien zu verbringen. 😉 Meinen Sohn auf jeden Fall. Denn wegen ihm fahren wir ja nach Portugal an die Karate WM.

no pain, no gain.

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patrickutz

don't fear your inner weak. face it.

2 thoughts on “Familienferien einmal anders”

  1. What’s up Herr Utz?
    Jetzt wo’s spannend wird, kurz vor dem Wettkampf, kommt nicht mehr viel – Schade.
    Keine Zeit zum Schreiben wegen dem Training?

    Viel Glück für den Wettkampf!

    Grüsse
    Ein Mitleidensgenosse (Fast Einstieger, erster 70.3, etc….)

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  2. tja, das ist so eine sache. sport, familie und beruf. mein pensum ist die letzten wochen dramatisch angestiegen. und dann kamen noch die zwei wochen in portugal dazu. und jetzt bin auch auf der zielgeraden zu rappi und hole noch ein wenig ferieabsenz im job nach. Vielleicht schaffe ich es ja noch, den einen oder anderen gedanken im hinblick auf das rennen preiszugeben 😉 wer bist du überhaupt? tomi, hp …?

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